Miss S fällt, grad nach dem Wechsel aufs Gymnasium, Mathe recht schwer.
Eine Klassenarbeit stand mal wieder an, was haben wir geübt, erklärt, noch mal erklärt und noch mal und noch mal..
Tag X und damit mission impossible rückten näher uns Miss S war tatsächlich motiviert. Am Morgen der Klassenarbeit sank die Motivation gen null. Also noch mal morgendliche Aufbauarbeit geleistet, eine Banane für die Pause davor eingepackt und viel Erfolg gewünscht.
Miss S kam nach Hause mit den Worten: Das war die beste Mathearbeit aller Zeiten
Heute dann, am letzten Schultag vor den Osterferien, gab es die Arbeit zurück. Eine 5, immerhin mit einem winzigen + versehen.
Mama geknickt, der Gatte die Fehler analysiert und kommentiert (typisch Mann, oder?), Miss S zu dem Schluß gekommen, dass sie ohne lernen bessere Noten schreibt. Super!
Was also tun? Noch mehr lernen? Nachhilfe? Nicht mehr lernen und das nächste mal auf eine 4 hoffen?
Manuel Kunz sagte
Na ja, Mathe … Versuchen Sie Ihrer Tochter einfach beizubringen, dass sie’s nur für den Abschluss braucht. Nachher nie mehr im Leben. Nicht gerade aufbauend, aber wenn sie den Abschluss wirklich bestehen will, kommt das ganz sicher.
Falls die Probleme weiter bestehen: Nachhilfe organisieren! Machte bei mir selber die Erfahrung, dass es am Besten ein MitschülerIn der gleichen oder Parallelklasse ist. Man kann dann so auch mal spontan was machen. N.B.: Habe selber Dyskalkulie, weiss also wie schwierig das sein kann …
Kopf hoch und weiter im Text. Ich habe den Abschluss übrigens gut überstanden, wobei ich im Berufsmaturitäts-Zeugnis in Mathe eine 2.7 hatte -:) Mit freundlichem Gruss, Manuel Kunz
trmmerlotti sagte
Danke für die aufbauenden Worte. Mathe fiel mir früher auch schwer, allerdings erst so ab der 8. Klasse. Ich geb die Hoffnung ja nicht auf und das neue Thema nimmt sie auch leichter als das letzte, bei dem sie die Klassenarbeit vergeigt hat. Trotzdem liebäugel ich mehr und mehr mit Nachhilfe.