Meine jüngere Tochter ist dafür bekannt, dass sie ihr Kinderzimmer regelmäßig in ein Schlachtfeld verwandelt. Da werden dann 100 Dinge angefangen, nicht zu Ende gemacht, liegen gelassen weil man ja nächsten Monat genau an dieser Stelle weiter spielen will usw.
Nun bin ich ja keine Mutter, die akribische Ordnung in jeder noch so kleinen IKEA-Aufbewahrungsbox haben möchte und bei der die Buntstifte nach Farbe und aktueller Spitzlänge sortiert sein müssen. Aber so einmal im Monat ein aufgeräumtes Kinderzimmer, damit man mal den Boden putzen und Staub wischen kann ohne um diverse In- und Outdoorspielzeuge kurven zu müssen, das hätte schon was.
Bei L gibt es eben keinen Aufräumtag, sondern eine Aufräumwoche. Jeden Tag ein kleines Mini-Bißchen und mit ganz viel Glück, Motivation und pädagogisch unwertwollen Versprechungen hat man dann zum Wochenende hin ein halbwegs betretbares Kinderzimmer. Ist ja auch anstrengend, die sage und schreibe 15 m² in Schuß zu halten.
Aktuell haben wir wieder Aufräumwoche und das ist der Stand von gestern abend:
…interessant war die Antwort, die auf die Frage nach dem Fortschritt kam: Ich bin fast fertig!

tanteschmitt sagte
Super….könnte von mir sein
sehr gut!! Fast fertig sieht bei uns auch so aus…vor allem, weil das dazugehörige Kind dabei lössig auf dem Bett lehnt und Zeitungen durchblättert
trmmerlotti sagte
Dann bin ich beruhigt, dass es anderswo aus so ist